Veranstaltungstipp Chili con Kino

Wann: Freitag 5.Juli , 18:00 Uhr
Wo: Alternativer Projektraum, Königs Wusterhausen, Fichtestraße 1
Imbiss * Film * Diskussion

veranstaltet von: Alternativer Projektraum, Rote Hilfe, Sozialforum

Eintritt frei, Spenden zugunsten von Repressionsopfern erwünscht

Film: DEADLY DUST

Deadly Dust -Todesstaub: Kriegsverbrechen ein Film von Frieder Wagner
Die Filme des Grimmepreisträgers Frieder Wagner liefen stets in den Programmen der öffentlich­rechtlichen Fernsehsender.
Bis zum preisgekrönten Film „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“.
Seitdem gibt es nicht einen Auftrag mehr.
Wagner gab nicht auf, aktualisierte den Film 2007 und hoffte in die Kinos zu kommen. Fehlanzeige! Die brisanten Fakten sollen der Öffentlichkeit vorenthalten werden.
Der Arzt Prof. Günther, der viele Jahre im Irak arbeitete, wurde mit mißgebildeten Kindern konfrontiert. Wegen eines bei Basra gefundenen Geschosses wurde er von einem deutschen Gericht verurteilt: Gefährdung der Allgemeinheit. Damit hatte er aber amtlich die Gefährlichkeit der Munition bestätigt, was sonst immer geleugnet wird.
Die NATO setzte tonnenweise Urangeschosse und Uranbomben in den Kriegen im Kosovo, Irak und Afghanistan ein. Durch die hochtoxischen Bomben und Radioaktivität der Geschosse wurden große Teile der Region unbewohnbar gemacht.
Dieses Kriegsverbrechen wird bis heute geleugnet. Jedoch werden auch wir mit den Folgen konfrontiert, denn mit dem Wind wird der Todesstaub um die ganze Welt getragen.

Einladung Veranstaltung zu Reaktorkatastrohe von Fukushima mit japanischen Aktivisten

Hallo Genossinen und Genossen, liebe Interessenten.
Wir möchten auf eine interessante unterstützenswerte Veranstaltung in Königs Wusterhausen hinweisen:

Die NaturFreunde, unterstützt vom alternativen Projektraum Königs Wusterhausen und vom Sozialforum laden ein zur Veranstaltung

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima Ökologische und soziale Folgen

wann: Montag 17.Juni 2012
wo: Klubhaus „Hans Eisler“
Eichenallee 12
Königs Wusterhausen

Es werden Kurzfilme aus der Region Fukushima gezeigt, die von den japanischen Aktivisten kommentiert werden.
Sprechen werden:
– Nobuo Manabe von der unabhängigen Eisenbahner-gewerkschaft Doro-Chiba (IASK-DC)
Japanische Gewerkschafter verweigern bis heute die Wiederinbetriebnahme eines verstrahlten Zuges.
– Yosuke Oda als Vertreter der Nationalkonferenz für den weltweiten sofortigen Stopp aller Atomkraftwerke (NAZEN)
Diese Organisation ist der „harte Kern“ der japanischen Anti-AKW-Bewegung. Gerade in der Region Fukushima hat sie großen Zulauf.
– Chieko Shiina von der Gruppe „Frauen aus Fukushima gegen Atomkraftwerke“
Die Gruppe ging aus einem Sitzstreik vor dem japanischen Ministerium für Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft zur Erzwingung der
Einrichtung kostenloser Gesundheitszentren in der Region Fukushima hervor.

ausführlichere Informationen findet Ihr hier

Veranstaltungstip Chili con Kino

Wann: Freitag 08. Februar , 18:00 Uhr
Wo: Alternativer Projektraum, Königs Wusterhausen, Fichtestraße 1
Imbiss * Film * Diskussion

veranstaltet von: Alternativer Projektraum, Rote Hilfe, Sozialforum

Eintritt frei, Spenden zugunsten von Repressionsopfern erwünscht

Film: Walz with Bashir

Einem jungen Genossen wurde vorgeworfen, bei einer Blockupy-Demonstration in Berlin Widerstand gegen polizei-liche Maßnahmen, Körperverletzung an Polizeibeamten und einen Verstoß gegen das Versammlungsrecht begangen zu haben.
Die Gerichtsverhandlung endete mit einer Einstellung des Verfahrens, da die Vorwürfe offensichtlich nicht haltbar waren.
Wir wünschen unserem Genossen weiterhin viel Einsatzbereitschaft und Kampfesmut, wenn es darum geht für eine gerechte und friedliche Welt zu demonstrieren.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir für ihn und andere Betroffene eine Hilfe zum Aufbringen der Anwaltskosten leisten.

Spenden für die Anwaltskosten können überwiesen werden unter:

Zahlungsgrund „Anwaltskosten“
auf das Konto 4007238318
der „Rote Hilfe e.V. – Ortsgruppe Königs Wusterhausen“
bei der GLS-Bank, BLZ: 430 609 67

Freiheit für Sonja und Christian

Wir möchten an dieser Stelle über den seit September 2012 laufenden Prozeß gegen Sonja Suder und Christian Gauger informieren. Ihnen wird vorgeworfen, in den 1970 Jahren an mehreren Anschlägen der Stadtguerilla „Revolutionäre Zellen“ (RZ) beteiligt gewesen zu sein.
Eine sehr gute Zusammenfassung der Vorwürfe und des bisherigen Verlaufes gibt das Interwiew von Anne Dietz, der Sprecherin des Solidaritätskomitees „Freiheit für Sonja Suder und Christian Gauger“, das am 07.01.2013 in der Tageszeitung „Junge Welt“ veröffentlicht wurde, wieder. Hier bitte weiterlesen

Bericht der Veranstaltung“Was tun, wenn’s brennt?“ vom 15. Dezember 2012

Der „Freundeskreis Ernst Thälmann Gedenkstätte e.V. Ziegenhals“ führt seit Jahren am bzw. vor dem Areal der zerstörten Gedenkstätte in Ziegenhals jeweils im Februar (Jahrestag der letzten illegalen ZK-Tagung der KPD) im April (Geburtstag Ernst Thälmanns) und August (Ermordung Ernst Thälmanns im KZ Buchenwald ) eine Gedenkveranstaltung durch. Am 19.08.2012 auf der Veranstaltung anlässlich des 68. Jahrestages der Ermordung Ernst Thälmanns tauchten Nazis auf und versuchten die anwesenden Antifaschisten zu fotografieren. Wie kann dieses Veranstaltung geschützt werden? Was müssen die Anwesenden beachten? Dazu organisierten wir mit dem Vorsitzenden des Freundeskreises eine Informationsveranstaltung in unseren Räumen. In anwaltlicher Begleitung versuchten wir den Anwesenden die wichtigsten Punkte vor, auf und nach einer Demonstration bzw. Kundgebung nahe zu bringen. Es wurden u.a. Handlungsrichtlinien bei Festnahmen erläutert. Leider war die Beteiligung der Mitglieder des Freundeskreises sehr gering. So bleibt zu hoffen, das die Anwesenden als Multiplikator dienen und die wichtigsten Informationen an ihre Mitstreiter weitergeben.

Keine Tritte gegen Polizisten: Gericht wies den Vorwurf des Landfriedensbruchs zurück

Wir zitieren einen Artikel aus dem ND vom 3./4.11.2012 Autor: Sven Kames:
„Keine Tritte gegen Polizisten: Gericht wies den Vorwurf des Landfriedensbruchs zurück
Von Sven Kames  (ND vom 3.11.2012)

Späte Genugtuung für drei Berliner Antifaschisten: Am Freitag hat das Landgericht Potsdam die Berufungsverhandlung gegen sie eingestellt. Es ging um die Blockade eine Neonaziaufmarschs am 5. Dezember 2009 in Königs Wusterhausen.
Den Angeklagten war Landfriedensbruch vorgeworfen worden. Sie hätten sich, so die Anschuldigung, bei der polizeilichen Räumung der Sitzblockade nicht friedlich verhalten und sogar Polizisten getreten. Nachdem das Gericht vor dem Beginn der Verhandlung in Potsdam Videoaufnahmen des Geschehens in Augenschein nahm, war klar, dass die Vorwürfe nicht haltbar waren. Die Verhandlung selbst dauerte gerade einmal eine Minute: Die Staatsanwaltschaft zog die von ihr selbst eingelegte Berufung zurück, es folgte die Einstellung des Verfahrens. Die Kosten trägt die Staatskasse.
Der Freispruch der Angeklagten in der ersten Instanz – vor dem Amtsgericht in Königs Wusterhausen – ist damit rechtskräftig geworden. Schon am Amtsgericht waren die Videosequenzen bekannt. Es gab Aufnahmen aus mehreren Kameraperspektiven, allesamt angefertigt von Dokumentationsteams der Polizei. Die Bilder widerlegten die belastenden
Aussagen von Berliner Polizisten, die als Zeugen gehört wurden. Die Angaben der Beamten seien »nicht mit den objektiven Geschehnissen in Übereinstimmung« zu bringen, meinte das Amtsgericht.
Einer der Angeklagten war Markus Tervooren, Geschäftsführer der der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (WN- BdA). Der 49-Jährige zeigte sich erleichtert über den Ausgang des Verfahrens.-Dabei meinte er: »Ich war ohnehin erstaunt, dass es zu der Berufung gekommen ist, wo doch die Belastungszeugen so offenkundig gelogen hatten.«  Für Tervooren ist klar: »Bei der nächsten Blockade werden wir
wieder dabei sein.« Stephan Schräge, Rechtsanwalt eines anderen Angeklagten, kommentierte: »Verschiedene Innenminister warnen derzeit vor dem bewaffneten Neonaziuntergrund, der in Deutschland existiert. Mit diesem Hintergrundwissen ist es für mich absurd, den Verfolgungswillen der Behörden gegen Menschen zu beobachten, die sich friedlich den Helfern der Mörderbanden in den Weg gestellt haben.« Anstelle von Ermittlungsverfahren, sollte es gesellschaftliche Anerkennung für solches Engagement geben, sagte Schräge.
Im Dezember 2009 hatten rund 650 Menschen gegen etwa 280 Neonazis aus dem Spektrum der »Freien Kameradschaften« demonstriert. Die zeitweilige Blockade war von der Polizei gewaltsam aufgelöst worden. Dabei ereigneten sich die Vorfälle, auf denen der Prozess basierte.
Im gleichen Zusammenhang war Hans Coppi, dem Landesvorsitzenden der Berliner VVN-BdA, vorgeworfen worden, er habe versucht, mit einer Fahnenstange auf Polizisten einzuschlagen. Im Jahr 2010 hatte das Amtsgericht Königs Wusterhausen das Verfahren gegen Hans Coppi eingestellt – gegen eine Geldbuße von 500 Euro, zu zahlen an das Königs Wusterhausener Bündnis gegen Rechts, womit Coppi durchaus einverstanden war.“

Aufruf in Sachen Radikalenerlass

Liebe Genossinnen und Genossen,
zum 40. Jahrestag des Radikalenerlasses wollen wir mal wieder an die fehlende Aufarbeitung und Rehabilitierung der Genossen erinnern. Ein Aufruf von Menschen, die in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit Berufsverbot belegt waren, findet sich unter: weiterlesen

Veranstaltungstipp: „Chilli con Kino“

Wann: Freitag, 23. September, 18.00 Uhr
Wo: Erich-Kästner-Str. 12, Königs Wusterhausen

Imbiss * Film * Diskussion

veranstaltet von: Alternativer Projektraum, Rote Hilfe, Sozialforum

Eintritt frei, Spenden zugunsten von Repressionsbetroffenen erwünscht